11.03.2009
Servus, Österreich
Die Banken des Alpenlandes sackten seit dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten in Osteuropa unvorstellbare Summen ein. Heute betteln sie die Regierung um Gelder für ihre maroden Geschäfte in dieser Region an
Von Hannes Hofbauer
Die aggressive Strategie der österreichischen Kreditinstitute
in Osteuropa war in Bankerkreisen jahrelang legendär. Zwischen
Raiffeisen Zentralbank, Erste Bank und Bank Austria
rühmte man sich der eigenen Rolle wegen, vom tschechischen
Cheb bis hinein in das ukrainische Donezbecken Filialnetze
geknüpft zu haben, die unter Konkurrenten ihresgleichen
suchten. Bisweilen kam herrschaftlich-monarchische Nostalgie auf,
und es wurde an Zeiten erinnert, in denen die Credit...
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