27.02.2009
Plötzlich überflüssig
Osteuropäer galten im Westen lange als hochmotiviert, fleißig und preiswert. Jetzt geraten Millionen Arbeitsmigranten durch Wirtschaftskrise in Existenznot
Von Tomasz Konicz
Die existentielle Krise des Kapitalismus führt auch zu
nachhaltigen Änderungen der europäischen
Migrationsbewegungen. Es waren Millionen von Osteuropäern, die
sich nach der EU-Erweiterungen in den Jahren 2004 und 2007 auf den
Weg nach Westen machten, um dem Elend ihrer größtenteils
deindustrialisierten Heimatstaaten zu entkommen. Zu den wichtigsten
Ursprungsländern der Massenauswanderung zählen Polen,
Rumänien und Bulgarien. Hierbei etablierten sich zwei parallel
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