Zum Inhalt der Seite

DHL plant 30-Stunden-Woche

Schkeuditz. Die Post-Expreßtochter DHL plant auf ihrem europäischen Frachtdrehkreuz am Flughafen Leipzig/Halle im Zuge der Wirtschaftskrise offenbar kürzere Arbeitszeiten für die Beschäftigten. Wie die Bild-Zeitung (Mittwochausgabe) berichtete, will das Unternehmen wegen sinkenden Frachtaufkommens rund 1000 Mitarbeiter dazu bewegen, freiwillig ihre Arbeitszeit von 40 auf 30 Wochenstunden zu reduzieren. DHL-Sprecher Manfred Hauschild sagte dem Blatt, mit dem Angebot wolle man erreichen, ohne Kündigungen auszukommen. Angeblich soll auch jedem, der das Angebot annimmt, eine Prämie von 6000 Euro gezahlt werden. Nach Angaben der Internationalen Flug-Transportvereinigung IATA in Genf ist im Dezember das Luftfrachtaufkommen weltweit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,6 Prozent gesunken. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2009, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!