-
12.02.2009
- → Ausland
Protest im Kosovo gegen NATO-Werber
Grabovac/Kosovo. Serbische Bewohner eines Dorfes im Kosovo haben am
Mittwoch eine Gruppe von NATO-Soldaten daran gehindert, Mitglieder
für eine neue Sicherheitstruppe zu werben. Mehrere Dutzend
Menschen umringten die Soldaten in der Ortschaft Grabovac und
zwangen sie, das Dorf zu verlassen, wie ein Reporter der
Nachrichtenagentur AP berichtete. NATO-Sprecher Adriano Graziani
bestätigte den Vorfall. Es habe aber keine Gewalt gegeben,
sagte der Oberst.
Bereits am Dienstag hatten mehrere tausend Menschen im überwiegend serbisch besiedelten Nordkosovo gegen die Bildung der Sicherheitstruppe protestiert. Sie werfen der Regierung vor, daß diese neue Einheit aufgestellt werde, um die serbische Minderheit im Kosovo einzuschüchtern. (AP/jW)
Bereits am Dienstag hatten mehrere tausend Menschen im überwiegend serbisch besiedelten Nordkosovo gegen die Bildung der Sicherheitstruppe protestiert. Sie werfen der Regierung vor, daß diese neue Einheit aufgestellt werde, um die serbische Minderheit im Kosovo einzuschüchtern. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland