04.02.2009
Gewonnen, zerronnen
Nach dem Boom: Rubel-Abwertung und Haushaltsdefizit lassen die enormen Devisenreserven Rußlands rapide abschmelzen
Von Tomasz Konicz
Der Rubel rollt. Derzeit allerdings nur in eine Richtung – abwärts. Die Abwertung der russischen Währung erreicht trotz aller Stützungsmaßnahmen der Moskauer Zentralbank dramatische Ausmaße, die an die Währungskrise von 1998 erinnern. Erhielt man für einen Euro Mitte 2008 nur 35 Rubel, so sind es inzwischen mehr als 46. Zu diesem massiven Wertverlust trugen die enormen Abflüsse ausländischen Kapitals bei, die im Zuge der Krise einsetzten. Besonders aber setzen die b...
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