03.02.2009
Erst mal Warnstreiks
Gewerkschaften erhöhen Druck auf Bundesländer. Doch die Zersplitterung der Tariflandschaft schränkt die Kampfkraft der Beschäftigten erheblich ein
Von Mirko Knoche
Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes wollen Druck machen. Vor der nächsten Runde der Tarifverhandlungen mit den Ländern am 14./15. Februar in Potsdam finden in der ganzen Republik Warnstreiks und Protestkundgebungen statt. Die letzte Verhandlungsrunde am 26. Januar war ergebnislos vertagt worden, weil die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt hatten. Ver.di, GEW, GdP und dbb-tarifunion fordern acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro mehr pro Beschä...
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