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26.01.2009

Welches Ziel ist der Weg?

Verflüssigt oder überflüssig – Hauptsache, es fließt. Ansätze zu einer Nomadologie

Von Helmut Höge
Die deutsche Kulturpolitikerin Adrienne Goehler nahm kürzlich die sich immer mehr »verflüssigenden« sozialen Umwelten in den Blick, um den nomadisierenden Künstler und Intellektuellen als produktive Antwort darauf zu begreifen. Da deren mobile Existenz bald für alle gelten soll, werde sich, aufs Ganze gesehen, der »Sozialstaat zur Kulturgesellschaft« wandeln, so Goehlers These, die der SPD-Theoretiker Peter Glotz bereits 1987 vorformulierte. Dieser positiven Sicht a...

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