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22.01.2009

Was den Menschen umtreibt

Suchbild: Über den Schriftsteller und Grafiker Christoph Meckel, der heute in der jW-Ladengalerie liest

Von Heike Friauf
Der junge Christoph Meckel las in der Nachkriegsbibliothek seines Vaters die Klassiker, »halbtot gerittene Schulbuchpferde«, auch Heym, Benn, Eliot, doch weder Rosa Luxemburg noch das Manifest der Kommunistischen Partei. Das fand er in der Freiburger Stadtbibliothek. »Ein Gespenst geht um in Europa – das war ein alter, unerhörter Text und eine für mich ganz neue Tatsache, die sich schockartig – ein Erkenntnisgewitter – auf alles gegenwärtige und zukünftige Lesen aus...

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