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17.01.2009

Neuordnung der Monopole

1931 wurden Dresdner Bank und Commerzbank schon einmal verstaatlicht – unter Hitler wurden sie profitabel reprivatisiert. Die gegenwärtige neoliberale Verstaatlichung markiert den Beginn der direkten Bankenherrschaft

Von Werner Rügemer
Die Bundesregierung steckt 18 Milliarden Euro in die Commerzbank, weil die notleidend ist und damit zugleich die notleidende Dresdner Bank aufkaufen kann. Für die Medien ist der Einstieg des Staates als Hauptaktionär der Dresdner Bank ein »neues Kapitel in der deutschen Wirtschaftsgeschichte«: Der Einstieg sei notwendig, auch wenn er für »den Steuerzahler einige Gefahren« mit sich bringe, räsoniert der halbkritische mediale Liebediener Alexander Hagelüken in der Süd...

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