Zum Inhalt der Seite

Gaza: Israel droht mit Großoffensive

Jerusalem/Gaza. Die israelische Abriegelung des Gazastreifens hat laut einem UN-Bericht zu einer »tiefen Krise der Menschenwürde« geführt. 1,4 Millionen Einwohner des palästinensischen Gebietes seien zunehmend damit beschäftigt, Grundvorräte wie Wasser und Nahrungsmittel zu beschaffen. Die Arbeitslosigkeit betrage inzwischen 49 Prozent, 17 Punkte mehr als vor einem Jahr, erklärte das UN-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten am Donnerstag.

Kurz vor Ende der zwischen Tel Aviv und der den Gazastreifen kontrollierenden Hamas vor einem halben Jahr vereinbarten »Waffenruhe« am Freitag schloß der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak ein großangelegtes militärisches Vorgehen nicht aus. Sein Land habe »keine Angst, eine Großoffensive im Gazastreifen zu starten«. Allerdings sei es unnötig, etwas zu »überstürzen«, sagte der Chef der Arbeitspartei. (AFP/AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2008, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!