03.12.2008
Wink mit dem Zaunpfahl
Mit der Stationierung von »Iskander«-Raketen in Kaliningrad will Moskau vor allem auf die negativen Folgen der US-amerikanischen Hochrüstung in Europa aufmerksam machen
Von Frank Preiß
Würde man den »politischen Dauerbrenner des Jahres« wählen, so wäre die in Polen und Tschechien geplante US-Raketenabwehr sicher ein Spitzenkandidat für den Titel. Gleichzeitig könnte man die vom Pentagon propagierte Verwendung der Waffen als Abwehrmittel gegen (iranische) Terrorraketen zur agitatorischen Nebelkerze des Jahres küren. Daß es sich beim »Raketenschirm« aber nicht um einen PR-Gag der USA handelt, machten Ende November auf einer Pressekonferenz in Moskau...
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