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28.07.1999

Kanzlersegen für Auto-Anachronismus

Okkulte Grundsteinlegung für »Gläserne VW-Manufaktur« in Dresden

Von Michael Bartsch, Dresden
Einen Augenblick verharrte die VW-Gemeinde am vermeintlichen Schluß in unschlüssiger Andacht. Sollte da noch etwas kommen? Der Volkskonzern brachte sich selbst um den orgiastischen Höhepunkt seines Dresdner Grundstein-Rituals. Aus den Tiefen der Riesenbühne und des Trockeneisnebels hätte er nun steigen müssen, umkränzt mit Laub und umschmeichelt von zwölf Jungfrauen. Geht nicht, denn jener »D1« ist offiziell immer noch Werksgeheimnis. Längst aber ist durchgesickert,...

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