15.11.2008
Schönwetterkapitalisten
Krise, Hilfen, Konkurrenzkampf
Von Klaus Fischer
Die Logik scheint bestechend: Sollte Opel pleite gehen, würde das Auswirkungen auf Zehntausende von Arbeitsplätzen haben. Deshalb, so Unternehmen, Betriebsrat und Gewerkschaften unisono, müsse der Staat helfen. Der Hilferuf des Autobauers dürfte nicht auf taube Ohren stoßen. Schon soll Hessens Interimsregierung eine 500-Millionen-Spritze befürwortet haben – es wird bald gewählt. Ähnlich wie die PS-Branche hatte auch die Bankenlobby argumentiert, ehe ihr angedroht wu...
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