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Bundesregierung sagt Karmann Hilfen zu

Berlin/Hannover. Nach dem Land Niedersachsen hat nun auch die Bundesregierung Hilfen für den angeschlagenen Fahrzeughersteller Karmann zugesagt. Wie das Bundesarbeitsministerium am Dienstag in Berlin mitteilte, soll der Konzern bei der Umstrukturierung unterstützt werden. Neben nationalen Hilfen sei auch ein Zugreifen auf den Europäischen Globalisierungfonds denkbar, sagte Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD). Erste Gespräche dazu seien bereits mit Brüssel geführt worden. Schon in der Vergangenheit habe das Land aus seinem Kontingent an EU-Fördermitteln Transfergesellschaften bei Karmann unterstützt. Damit hätten rund 80 Prozent der seinerzeit vom Abbau betroffenen Mitarbeiter kurzfristig eine neue Beschäftigung gefunden. Eine derartige Lösung werde auch für die bis zu 1725 Beschäftigten angestrebt, die aktuell durch die Schließung der Fahrzeugfertigung bei Karmann von der Entlassung bedroht sind. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.11.2008, Seite 2, Kapital & Arbeit

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