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02.08.1997

Nach Togo abgeschoben

Kein Asyl für Oppositionellen in Thüringen

Von Tilo Gräser
Kosi A., Asylbewerber aus Togo, wurde am Donnerstag von den deutschen Behörden über den Flughafen von Frankfurt/Main in sein Heimatland abgeschoben. Er war einen Tag zuvor im thüringischen Schleiz verhaftet worden. Seinen Asylantrag hatten die Behörden abgelehnt. Nach Angaben von Carsten Hübner, innenpolitischer Sprecher der PDS in Thüringen, gehört Kosi A. dem Aktionskomitee für die Erneuerung Togos (CAR) an, einem oppositionellen Bündnis. Der Afrikaner sei ...

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