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HRE nimmt Fonds in Anspruch

München. Dem Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) geht offenbar das Geld aus. Um seinen kurzfristigen Liquiditätsbedarf zu sichern, hofft der angeschlagene Konzern auf Hilfen im Umfang von 15 Milliarden Euro von der Bundesbank. Ein entsprechender Antrag sei am Dienstag beim Finanzmarktstabilisierungsfonds der Bundesregierung, gestellt worden, teilte der DAX-Konzern in der Nacht zu Mittwoch mit. Gleichzeitig hieß es, die Verhandlungen mit Bundesbank, Bundesfinanzministerium und der Finanzbranche über die am 6. Oktober angekündigten Liquiditätslinien für die HRE im Umfang von 50 Milliarden Euro befänden sich im Endstadium.

Die HRE ist damit die erste deutsche Privatbank, die angekündigt hat, sich unter den Schutzschirm des Bundes begeben zu wollen. Zuvor hatten bereits die drei Landesbanken WestLB, HSH Nordbank und BayernLB Anträge für Kapitalhilfen angekündigt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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