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25.10.2008

Wechselstimmung in Kiwi-Land

Von einer abgewirtschafteten Regierung und den bescheidenen Bemühungen um eine neue linke Sammlungsbewegung. Wahlkampfimpressionen aus Neuseeland

Von Thomas Berger
Über Auckland spannt sich ein blauer Frühlingshimmel. Der Verkehr wälzt sich eher träge durch die Straßen der mit über 400 000 Einwohnern größten Stadt Neuselands. Und auch in der Queen Street, die sich quer durch die City zieht und am Fährhafen endet und in der sich eine Bank an die andere reiht, ist nichts Außergewöhnliches bemerkbar. Kein Hauch von Wahlkampf. Dabei sollen die »Kiwis«, wie sich die Bewohner der beiden großen ozeanischen Inseln nach dem National- u...

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