20.10.2008
Nach rechts offen
Sachsen: CDU und FDP mit wenig Berührungsängsten zu Neonazis. NPD-Mann in Meißen mit Stimmen anderer Fraktionen in Aufsichtsrat von Sozialprojekt gewählt
Von Markus Bernhardt
Parteigliederungen der FDP und der CDU haben in Sachsen offenbar Schwierigkeiten, sich von rechtsextremen Gruppierungen abzugrenzen. So bejubelte die sächsische FDP in der vergangenen Woche den Übertritt von vier ehemaligen Mitgliedern des Kreisvorstandes Torgau-Oschatz der rechten Deutschen Sozialen Union (DSU) zur FDP. »Es ist eine große Ehre für die FDP, daß diese vier gestandenen Lokalpolitiker den Weg in unsere Partei gefunden haben«, kommentierte Holger Zastr...
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