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Schweiz: Staatshilfe für UBS

Zürich/Genf. Die Schweizer Regierung hat zur Stützung der größten Bank des Landes UBS Milliardenmittel zugesagt und andere Maßnahmen zur Stabilisierung des Finanzmarkts angekündigt. Die Regierung stelle UBS sechs Milliarden Franken (3,9 Milliarden Euro) als frisches Kapital zur Verfügung, teilte die von der Finanzkrise besonders betroffene Bank am Donnerstag in Zürich mit. Im Gegenzug übernehme der Staat einen Anteil von 9,3 Prozent an UBS. Zudem leihe die Schweizerische Zentralbank dem Finanzinstitut 54 Milliarden Dollar (40 Milliarden Euro), um derzeit nicht verkäufliche und andere Anlagen zu erwerben und in einem gesonderten Fonds zu verwalten.

Die zweitgrößte Schweizer Bank Crédit Suisse teilte unterdessen mit, sie bekomme von einer internationalen Investorengruppe, darunter die katarische Holding LLC, zehn Milliarden Franken an frischem Kapital.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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