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14.10.2008

»Reich-Ranicki hat es auf den Punkt gebracht«

Wenn es nur noch um Einschalquoten geht, sinkt automatisch die Qualität. Ein Gespräch mit Kim Otto

Interview: Gitta Düperthal
Kim Otto ist Professor für Journalistik an der ­Hochschule für Medien und ­Kommunikation »Macromedia« in Köln Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki hat am Samstag den Ehrenpreis des Deutschen Fernsehpreises mit harschen Worten abgelehnt:das aktuelle TV-Programm sei nicht zum Aushalten, einzig in arte oder 3sat laufe manchmal noch eine gute Sendung. Teilen Sie diesen Total-Verriß? Ich finde seine respektlose Kritik durchaus gerechtfertigt. Er hat es auf den Punkt ...

Artikel-Länge: 4091 Zeichen

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