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06.10.2008

Zwischen allen Fronten

Geringes Einkommen, immer wieder neue bedrohliche Reformvorschläge: Künstlern und Autoren fehlt eine schlagkräftige Lobby

Von Jan Eisner
Schnell und heftig kamen die Reaktionen, als im vergangenen Monat die Pläne mehrerer Bundesländer zur Abschaffung der Künstlersozialkasse (KSK) bekanntgeworden waren. Die KSK sei »unverzichtbar« und »eine der Grundlagen für die Vielfalt des kulturellen Lebens in Deutschland«, so Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU). Und Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) ließ verlauten, die KSK abzuschaffen sei »unverantwortlich und völlig abwegig«. Die meisten Bundesländer...

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