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25.09.2008

Solidarität des Südens

Evo Morales kritisiert vor Vereinten Nationen die USA und deren Einmischungspolitik in Bolivien. Kein Vertrauen mehr in OAS als Vermittlerin

Von Ben Beutler
Mit Spannung war der Auftritt von Evo Morales vor der UNO am Dienstag abend in New York erwartet worden. Und in der Tat übte Boliviens Präsident vor der 63. Vollversammlung der Vereinten Nationen offene Kritik an Washington. »Die USA haben die terroristischen Handlungen nicht verurteilt«, meinte er und bezog sich dabei auf den »Versuch eines Staatsstreiches«, der die Tieflandregionen Anfang September an den Rand eines Bürgerkrieges getrieben hatte. In diesen drei Wo...

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