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20.09.2008

Die südossetische Tragödie

Vor sechs Wochen: Ein kleines Kaukasus-Land wird von seinem großen Nachbarn Georgien überfallen – doch der Täter behauptet, er sei das Opfer. Was bleibt sind Trauer, Wut und Hoffnung

Von Knut Mellenthin
Sechs Wochen sind inzwischen seit dem georgischen Überfall auf Südossetien vergangen. Westliche Regierungen und Mainstreammedien haben es geschafft, das tatsächliche Geschehen auf den Kopf zu stellen und den Aggressor zum Opfer zu machen. Soweit überhaupt Kritik am Vorgehen des georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili geübt wird, der die gewaltsame »Rückeroberung von Südossetien und Abchasien« schon bei seiner Amtseinführung im Januar 2004 angekündigt hatte, ist...

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