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05.09.2008

Gericht bremst Broders Attacken

Spiegel-Journalist darf »Schmähkritik« gegen Hecht-Galinski nicht wiederholen. Antisemitismus-Vorwurf bleibt erlaubt

Von Knut Mellenthin
Die Kommentatoren sind sich nicht einig, wer im Rechtsstreit zwischen Henryk Broder und Evelyn Hecht-Galinski denn nun eigentlich gewonnen hat. Sicher ist: Der Spiegel-Journalist hat am Mittwoch vorm Kölner Landgericht in seinem Feldzug für unbeschränkte Schimpffreiheit eine weitere Niederlage erlitten. Vorläufig, denn er kann gegen das Urteil Berufung einlegen.Broder hatte am 5. Mai mit einem Brief an den WDR dagegen protestiert, daß die jüdische Israel-Kritikerin ...

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