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02.09.2008

Von Flatologen und Eseln

Die wahnwitzige Welt des Henry Glass

Von Jürgen Lentes
Es gab sie – wirklich – die Zeiten, da lohnte es, den Spiegel zu lesen. Zum Beispiel die Wissenschaftsartikel, die Henry Glass bis zu seinem frühen Tod im 2000 verfaßte. Die ragten heraus aus der gleichgeschalteten Spiegel-Schreibe. Der Sohn eines Nordiren und einer Deutsch-Rumänin interessierte sich nicht so sehr für Bits und Quarks, Atomspaltung und Genetik – es waren die Randgebiete menschlichen Forscherstrebens, die ihn neugierig machten. Und so schrieb Glass üb...

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