26.08.2008
Heiße Fracht aus Hanau
Auch Skandalfirma Nukem lieferte Atommüll ins Endlager Asse
Von Reimar Paul
In das Atommüllendlager Asse in Niedersachsen wurden offenbar schon unmittelbar nach der Inbetriebnahme im Jahr 1967 bestrahlte Brennelemente gebracht. Nach Frachtpapieren, deren Kopien jW vorliegen, handelt es sich dabei um mindestens 42 Fässer mit kugelförmigen Uranbrennelementen, die von einem Graphitmantel umhüllt sind. Sie wurden damals in einem Versuchs-Hochtemperaturreaktor im Kernforschungszentrum in Hanau eingesetzt. Lieferant der heißen Fracht war die umst...
Artikel-Länge: 3256 Zeichen


