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20.08.2008
- → Feuilleton
Erwirtschaftet
Die Dresdner Semperoper hat im vergangenen Jahr einen Überschuß von 3,7 Millionen Euro erwirtschaftet. Es seien knapp 29,93 Millionen Euro Einnahmen verzeichnet worden, teilte der Kaufmännische Geschäftsführer, Wolfgang Rothe, in Dresden mit. Die Semperoper erreichte den Angaben zufolge einen Kostendeckungsgrad von 47 Prozent.
Im vergangenen Jahr seien 369 Vorstellungen vor insgesamt 440000 Besuchern gezeigt worden. Der Auslastungsgrad liegt bei rund 97 Prozent und ist aus Rothes Sicht eigentlich »nicht mehr steigerbar«. Laut Beschluß der Landesregierung sind im Entwurf für den neuen Doppelhaushalt 37,3 Millionen Euro im Jahr 2009 und 41,6 Millionen Euro für 2010 vorgesehen. Im laufenden Jahr betragen die Zuschüsse des Freistaats 37,1 Millionen Euro; im vergangenen Jahr waren es 38,4 Millionen Euro. 2004 hatte die Sächsische Staatsoper noch ein negatives Wirtschaftsergebnis von 5,4 Millionen Euro erzielt. Dieses war nach Rothes Angaben aufgrund gleichbleibender Zuschüsse bei gleichzeitig steigenden Personal- und Sachkosten entstanden. Die Beschäftigtenzahl wurde den Angaben zufolge in den letzten zehn Jahren von 891 auf 816 reduziert.(ddp/jW)
Im vergangenen Jahr seien 369 Vorstellungen vor insgesamt 440000 Besuchern gezeigt worden. Der Auslastungsgrad liegt bei rund 97 Prozent und ist aus Rothes Sicht eigentlich »nicht mehr steigerbar«. Laut Beschluß der Landesregierung sind im Entwurf für den neuen Doppelhaushalt 37,3 Millionen Euro im Jahr 2009 und 41,6 Millionen Euro für 2010 vorgesehen. Im laufenden Jahr betragen die Zuschüsse des Freistaats 37,1 Millionen Euro; im vergangenen Jahr waren es 38,4 Millionen Euro. 2004 hatte die Sächsische Staatsoper noch ein negatives Wirtschaftsergebnis von 5,4 Millionen Euro erzielt. Dieses war nach Rothes Angaben aufgrund gleichbleibender Zuschüsse bei gleichzeitig steigenden Personal- und Sachkosten entstanden. Die Beschäftigtenzahl wurde den Angaben zufolge in den letzten zehn Jahren von 891 auf 816 reduziert.(ddp/jW)
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