19.08.2008
Erpressung zurückgewiesen
Lohnverhandlungen bei VW in Mexiko: Gewerkschaftsführung scheitert mit Standortkorporatismus
Von Stephan Krull
Die mexikanischen VW-Werker sind sauer: 4,5 Prozent mehr Geld, zuzüglich 0,5 Prozent Aufschläge bei »sonstigen Leistungen« bietet der Konzern. Das sei entschieden zu wenig, um die seit Januar aufgelaufenen Preissteigerungen, vor allem bei Lebensmitteln, auszugleichen, so der Tenor bei den Beschäftigten. Am Wochenende endeten in Mexiko die Tarifverhandlungen, und die Gewerkschaftsbasis lehnte das Angebot des Unternehmens mehrheitlich ab. Konzern und Gewerkschaftsspit...
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