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19.08.2008

Zehn Jahre Korruption

Siemens-Schmiergeldaffäre erreicht Argentinien. Seit 1998 soll der Münchner Konzern bestochen haben. Durchsuchung von Büroräumen in Buenos Aires

Von Harald Neuber
Der deutsche Großkonzern Siemens gerät wegen mutmaßlicher Schmiergeldzahlungen nun auch in Argentinien immer stärker unter Druck. Nachdem ein Ermittlungsrichter in Buenos Aires Untersuchungen wegen vermuteter Bestechungsgelder in Höhe von bis zu 100 Millionen US-Dollar aufgenommen hat, wurden am Freitag in der Hauptstadt des südamerikanischen Landes mehrere Büros des Konzerns durchsucht. Im Unterhaus des Kongresses widmet sich indes die Opposition dem Thema. Ebenfal...

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