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18.08.2008

Kein Heß-Gedenken in Wunsiedel

Neonazi-Aufmarsch inklusive Ersatzveranstaltungen blieben verboten

Von Theo Schneider/Lothar Bassermann
Alt- und Neonazis sind am Wochenende auf ganzer Linie damit gescheitert, dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß öffentlichkeitswirksam zu huldigen. Im vierten Jahr in Folge war es ihnen nicht möglich, im oberfränkischen Wunsiedel zum Grab des NS-Kriegsverbrechers zu marschieren. Heß beging am 17. August 1987 in einem alliierten Militärgefängnis in Berlin-Spandau Selbstmord. In der rechten Szene hält sich seit seinem Tod die Legende, ihr Märtyrer sei »ermordet« worden....

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