15.08.2008
Templin bemitleidet sich
Wenn brandenburgische Neonazis Menschen schwer verletzen oder gar töten ist das für Kommunalpolitiker vor allem ein Imageproblem
Drei Wochen nachdem zwei Neonazis im uckermärkischen Templin einen 55jährigen mit Fußtritten gegen den Kopf ermordeten, vier Tage nachdem ein anderer Rechtsextremist einen 16jährigen beinahe totschlug, haben Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag eine Erklärung veröffentlicht, in der sie klarstellen, wer ihrer Ansicht nach die wahren Opfer sind: »Jetzt, wo wieder einmal medienwirksam ein konkreter Fall ans Tageslicht gekommen ist, fühlen wir uns...
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