14.08.2008
Irritierender Besuch
Türkei-Reise des iranischen Staatspräsidenten sorgt bereits im Vorfeld für Ärger. USA und Israel halten Einladung für »überaus unglücklich«
Von Nico Sandfuchs, Ankara
Der heute beginnende zweitägige »Arbeitsbesuch« des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad in der Türkei verspricht spannend zu werden. Nicht nur in Ankara ist die Visite umstritten, seitdem der iranische Gast den an sich obligatorischen Besuch im Atatürk-Mausoleum von Ankara kurzerhand ausgeschlagen hat – die Verbeugung vor dem laizistischen türkischen Staatsgründer ging Ahmadinedschad denn doch zu weit. Aber vor allem außenpolitisch droht der Empfang noch fü...
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