11.08.2008
Siemens wollte Argentinien kaufen
Süddeutsche Zeitung: Konzern wollte für Großauftrag bis zu 100 Millionen US-Dollar Schmiergeld zahlen. Abgeordnete in Buenos Aires fordern Untersuchungsausschuß
In der Siemens-Schmiergeldaffäre gibt es neue Anhaltspunkte für den Verdacht, daß Ende der 1990er Jahre der damalige argentinische Präsident Carlos Menem und weitere Politiker bestochen wurden. Nach Informationen der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom Samstag soll der Konzern dadurch einen später wieder geplatzten Großauftrag im Wert von einer Milliarde Euro bekommen haben. Das besagten Erkenntnisse aus den internen Ermittlungen bei Siemens. Bewiesen seien ...
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