08.08.2008
»Es kann ja nie etwas verloren sein...«
Im Aufbau-Verlag sind die Briefe von Anna Seghers aus dem Exil und der Nachkriegszeit erschienen
Von Cristina Fischer
Seit 1933 hatte die Schriftstellerin Anna Seghers (1900–1983) mit ihrer Familie in Paris gelebt. Mit Hilfe von Freunden hatte sie sich in das unbesetzte Südfrankreich retten können, hatte für sich und ihre beiden Kinder Visa erhalten. Ihr Mann, der marxistische Geisteswissenschaftler Laszlo Radvanyi alias Johann Lorenz Schmidt, befand sich noch im Internierungslager Le Vernet. Ohne ihn wollte sie Europa nicht verlassen. Dafür setzte sie Himmel und Hölle und vor alle...
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