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06.08.2008

Wegen Überfüllung geschlossen

Todesstrafe in den USA auf dem Prüfstand. Überbelegung der Gefängnisse provoziert Kritik. Reformen gefordert

Von Adrianne Appel (IPS), Boston
Nachdem eine vom kalifornischen Kongreß eingesetzte Kommission das Strafvollzugssystem dieses US-Bundesstaates scharf kritisiert hat, fordern Bürgerrechtler, den Todestrakt im Gefängnis San Quentin zu schließen. Damit wäre die Todesstrafe de facto abgeschafft. Der Strafvollzug sei unterfinanziert, die Wartezeiten seien inakzeptabel lang und die Zellen überfüllt, selbst Millioneninvestitionen würden erst nach Jahren Besserung bringen, heißt es in dem 145 Seiten stark...

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