29.06.1999
Keine Gefahr in Sachsen-Anhalt?
Organisiertes Verbrechen in Merseburg. Polizei: »Professionelles Vorgehen«
Von Harald Neuber
Zwei Tage nach dem schweren Sprengstoffattentat auf die Gaststätte »Desperado« im Gewerbegebiet von Merseburg (Sachsen-Anhalt) tappt die Polizei noch immer im dunkeln. Polizeisprecher Siegfried Koch beziffert die Zahl der Verletzten inzwischen auf 20, sieben von ihnen seien schwer verletzt. Nach der Vernehmung von Opfern gebe es »erste Hinweise auf eventuelle Täter«, so die vagen Formulierungen der Polizei. Politische Motivation wurde am Montag weiterhin ausgeschlos...
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