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18.07.2008

Am Himmel

Florian Günther vermeidet Politik, obwohl das nicht geht

Von Alexander Krohn
Die Gedichte in Florian Günthers Band »11 Uhr morgens« sind aktuelle Zuckungen eines sozialistischen Schriftstellers in der bald 20 Jahre alten neuen deutschen Welt. Der überzeugte Outsider Günther fächert das gesamte Daseinsspektrum auf, das einem das Leben heute, wenn man Pech hat, bietet: Arbeitsamt, Fernsehen, Einkaufen, Einsamkeit, Alkohol, Überdruß; und an Glücklichem abgeklärter Humor und das Zusammensein mit zwein oder drein in den eignen Viern.»Der Schnupfe...

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