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08.07.2008

Vergiftet und verkauft

Berlin: Das landeseigene Unternehmen Gewobag verkaufte Wohnungen, ohne auf verseuchten Boden hinzuweisen. Senat an Aufklärung wenig interessiert

Von Conny Liedtke
Im Zivilprozeß von Fondsanlegern gegen die Berliner Wohnungsbaugesellschaft Gewobag wird am heutigen Dienstag möglicherweise ein Urteil verkündet. Die Kläger fordern Schadenersatz in Höhe von 43 Millionen Euro, da ihnen die landeseigene Firma beim Kauf ihrer Anteile an einer Wohnanlage im Jahr 1994 verschwiegen haben soll, daß das Grundstück mit Industriegiften verseucht war. In den 90er Jahren hatte das Unternehmen Anteile an Wohnanlagen sowie Eigentumswohnungen au...

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