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05.06.2008

NPD mit Personalproblem

Neofaschisten wollen am Sonntag in Sachsen in Landkreise einziehen. Kandidatensuche führte bis ins Ruhrgebiet. Konkurrenz zu »Kameradschaften« wirkt sich aus

Von Carsten Hübner
Die neofaschistische NPD tritt zu den sächsischen Kreistagswahlen am Sonntag erstmals in allen Landkreise des Freistaates an. Damit wolle sie ihren »politischen Anspruch als echte Landespartei« unterstreichen, erklärte der stellvertretende Landesvorsitzende Johannes Müller. Ziel sei es, überall in Fraktionsstärke einzuziehen. Neben den 182 Kreistagskandidaten schickt die NPD außerdem in sieben von zehn Kreisen Bewerber um das Amt des Landrates ins Rennen.Die Notwend...

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