30.05.2008
Familientreffen
Götz Aly und KD Wolff stritten sich in Berlin um eine Vergangenheit namens »68«
Von Matthias Becker
Im Veranstaltungsraum ist es voll. Journalist und Historiker Götz Aly stellt seine jüngste Veröffentlichung »Unser Kampf« vor, in der er kein gutes Haar an den sogenannten 68ern läßt. Verblendet und totalitär seien sie gewesen, keineswegs fortschrittlich. »Unser Kampf« klingt nach »Mein Kampf« – 33 gleich 68? Damit das nicht unwidersprochen bleibe, ist auch der Frankfurter Verleger KD Wolff gekommen, seinerzeit Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbun...
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