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Oppositionsführer verschiebt Rückkehr

Johannesburg. Der simbabwische Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hat seine geplante Rückkehr in die Heimat verschoben. Eine »glaubwürdige Quelle« habe die Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) über ein geplantes Attentat informiert, sagte Parteisprecher George Sibotshiwe am Samstag. Tsvangirai werde aber »so bald wie möglich« aus Südafrika nach Hause zurückkehren, um sich auf die Stichwahl gegen Präsident Robert Mugabe am 27. Juni vorzubereiten. Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu forderte den Einsatz einer »internationalen Friedenstruppe« in Simbabwe. »Das ist der einzige Weg, um sicherzustellen, daß keine Gewalt ausgeübt wird«, erklärte der ehemalige Erzbischof in der Welt am Sonntag.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.05.2008, Seite 6, Ausland

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