03.06.1999
Privat kam vor Katastrophe: »Intern wird alles untersucht«
Vor einem Jahr starben bei dem Zugunglück von Eschede 102 Menschen
Von Uwe Soukup
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Johannes Ludewig, hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ADN vor Vorverurteilungen in der Frage des Eschede-Unglücks vom 3. Juni vergangenen Jahres gewarnt. Kein Wunder: Die Aktivitäten der Staatsanwaltschaft Lüneburg, deren Aufgabe es ist, die Ursachen der Zugkatastrophe von Eschede aufzuklären, machen nicht den Eindruck, als würde am Kern des Problems vorbei ermittelt. Am Donnerstag vergangener Woche wurde...
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