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14.05.2008

Hohelied auf die Subversion

»Clandestinos«: Ramor Ryan schildert Widerstand im Niedergang

Von Gerda Kruss
Der irische Linksaktivist Ramor Ryan hatte eigentlich vorgehabt, eine radikale politische Abhandlung zu schreiben. Zum Glück für seine Leser ist ihm dies gründlich danebengegangen. Herausgekommen ist statt dessen eine Sammlung autobiographischer Geschichten – irgendwo angesiedelt zwischen Jack Kerouacs »On the Road« und B. Travens »Das Totenschiff«.Ryan beginnt, wie er im Jahre 1988 seiner »grauen und deprimierenden« Heimatstadt Dublin samt den darin wohnenden »Zyni...

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