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25.04.2008
- → Feminismus
Afghanistan: Aus für Frauenprojekt?
Köln. Die Frauenhilfsorganisation Medica mondiale muß möglicherweise ihre Arbeit in der afghanischen Hauptstadt Kabul einstellen. Grund seien schwerwiegende Verzögerungen bei der Bewilligung von Hilfszahlungen durch Regierungen und Institutionen, teilte die in Köln ansässige Initiative mit. Eine Projektleiterin berichtet daher auf der Internetseite medicamondiale.org noch bis Ende kommender Woche täglich von der Situation vor Ort und der Arbeit der 70 Mitarbeiterinnen. Die Organisation wirbt mit der Aktion um Spenden, um ihr Engagement fortsetzen zu können.
Medica mondiale berät in Afghanistan vor allem mit einheimischen Mitarbeiterinnen Frauen in juristischen Fragen, trainiert medizinisches Personal, leistet psychosoziale Beratung für von Krieg und innerfamiliärer Gewalt traumatisierte Frauen. Eine Studie eines Zusammenschlusses von internationalen Hilfsorganisationen in Afghanistan hat kürzlich festgestellt, daß insbesondere die USA, Deutschland und die Weltbank ihre Zusagen für den Wiederaufbau Afghanistans nur teilweise einlösen. Nach Zahlen der afghanischen Regierung hat die internationale Gemeinschaft seit 2001 insgesamt 25 Milliarden Dollar für den Aufbau zugesagt, aber nur 15 Milliarden bereitgestellt.(jW)
Medica mondiale berät in Afghanistan vor allem mit einheimischen Mitarbeiterinnen Frauen in juristischen Fragen, trainiert medizinisches Personal, leistet psychosoziale Beratung für von Krieg und innerfamiliärer Gewalt traumatisierte Frauen. Eine Studie eines Zusammenschlusses von internationalen Hilfsorganisationen in Afghanistan hat kürzlich festgestellt, daß insbesondere die USA, Deutschland und die Weltbank ihre Zusagen für den Wiederaufbau Afghanistans nur teilweise einlösen. Nach Zahlen der afghanischen Regierung hat die internationale Gemeinschaft seit 2001 insgesamt 25 Milliarden Dollar für den Aufbau zugesagt, aber nur 15 Milliarden bereitgestellt.(jW)
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