07.04.2008
Nicht mehr so langweilig
Der Kongreß des kubanischen Schriftstellerverbandes forderte eine neue Kulturpolitik
Von Kerstin Sack
Es war die lang erwartete große Aussprache: 400 Delegierte zogen auf dem Kongreß des kubanischen Künstler- und Schriftstellerverbandes UNEAC in der vergangenen Woche eine Zwischenbilanz der Kulturpolitik. Und die fiel nicht immer gut aus. Vor allem das Fernsehen und die Tagespresse standen im Zentrum der Kritik. Zu schlecht, zu verschlossen, zu unkritisch seien die Medien, hieß es im »Palacio de las Convenciones« im Osten der Hauptstadt Havanna. Einer der kritischst...
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