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02.04.2008

Wie die »strategische Schizophrenie« überwinden?

Die NATO berät in Bukarest neue Konzepte zur Führung globaler Kriege. Anwendung militärischer Gewalt ohne UNO-Beschlüsse geplant

Von Rainer Rupp
Das Nordatlantische Bündnis befinde sich derzeit in einem Stadium der »strategischen Schizophrenie«. So zumindest urteilte Peter van Ham, Professor und ­NATO-Experte, in der jüngsten, pünktlich zum Gipfel erschienenen Ausgabe von NATO-Review, des hauseigenen Propagandaorgans des Militärpakts. Es könne nicht angehen, daß die 2003 verabschiedete EU-Sicherheitsstrategie mit den Worten beginnt: »Europa war noch nie so wohlhabend, so sicher und so frei« – derweil die US-...

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