02.04.2008
Exverbündeter bestreikt
Post AG will zusätzliche Aufträge durch Mindestlohn mit Arbeitszeitverlängerung für Beamte auffangen. Ver.di stellt Gegenforderung und will Beschäftigungssicherung
Von Daniel Behruzi
Bei der Auseinandersetzung um den Mindestlohn für Briefzusteller im vergangenen Jahr haben die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und die Deutsche Post AG noch an einem Strang gezogen – mit Erfolg. Die Wettbewerber des Konzerns sind mittlerweile gezwungen, ihren Beschäftigten den Mindestlohn von zwischen 8,00 Euro und 9,80 in der Stunde zu zahlen. Der Post beschert das zusätzliche Aufträge. Doch statt hierfür neues Personal – zum Beispiel ehemalige Mitarbeiter der i...
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