Zum Inhalt der Seite

Ermittlungen gegen Schrauben-Würth

Hamburg. Der baden-württembergische Unternehmer Reinhold Würth wird einem Bericht des Spiegel zufolge der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verdächtigt. Seit rund eineinhalb Jahren werde gegen den Inhaber des Schraubenhandels-Imperiums Würth ermittelt, berichtet das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe. Der Multi-Milliardär soll geschäftliche und private Aufwendungen vermengt haben. Zudem soll es fragwürdige Verrechnungen zwischen inländischen und ausländischen Konzernteilen gegeben haben. Neben Würth werden dem Bericht zufolge fünf weitere Personen aus dem Umfeld des Schraubenhandelskonzerns von der Stuttgarter Staatsanwaltschaft beschuldigt, Steuern hinterzogen oder Beihilfe dazu geleistet zu haben. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.03.2008, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!