17.05.1999
Auf Buddhas mittlerem Weg
Kambodscha versucht, mit dem Erbe der Gewalt umzugehen
Von Iris Gau-Zamany
Phnom Penh, unweit des belebten Monivong-Boulevards. Moped- Taxis knattern, Autos hupen, Fahrräder klingeln, fliegende Händler kündigen sich mit Glöckchengebimmel an. Kinderstimmen dringen durch das Getöse. Ein Alter im rot-weiß-karierten Krama, dem als Lendentuch, Schal oder Kopfbedeckung einsetzbaren charakteristischen Mehrzwecktuch der Khmer, bearbeitet sein schmales Gemüsebeet. Hinter einer Betonmauer mischen ein paar Männer Mörtel für eine kleine Moschee.
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