17.03.2008
Noch vier Jahre Gnadenfrist
Kompromiß in saarländischer Kohlekrise. RAG stellte neues Abbaukonzept vor: Zwei Drittel der Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben – allerdings nur bis 2012
Die RAG Deutsche Steinkohle will bis 2012 in deutlich reduzierter Form an der Kohleförderung im Saarland festhalten. Am Samstag informierten der RAG-Vorstand und Gewerkschaftsvertreter rund 5000 Mitarbeiter auf einer außerordentlichen Belegschaftsversammlung in Saarbrücken über die neuen Abbaupläne. Sollten diese Vorhaben von den Bergbaubehörden genehmigt werden, könnten nach Angaben des Unternehmens vorübergehend zwei Drittel der Arbeitsplätze im Saarbergbau erhalt...
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